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Wußten Sie schon, dass...

 

"Baldrian im Volksglauben lange Zeit als zauberabwehrendes Mittel galt? Die heutige Anwendung als Beruhigungsmittel wurde erst im 17. Jahrhundert entdeckt. (Quelle:Auszug aus "Das astrea-Heilpflanzenporträt: Valeriana officinalis" von Christine Funke, Apothekerin, Zeitschrift: Astrea, Ausgabe: 09/2005, Seite 74

 

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Schlaf/Nerven

In unserer Zeit voller Hektik und Überlastung leiden immer mehr Menschen unter nervöser Unruhe oder Schlafstörungen. Arzneipflanzen wie Baldrian, Hopfenzapfen und Melissenblätter werden auf Grund ihrer beruhigenden Wirkung seit Jahren bei solchen Beschwerden eingesetzt.

 

Schlafstörungen

Während man bisher meist von Ein- und Durchschlafstörungen gesprochen hat, spricht man jetzt mehr von einem „nicht erholsamen Schlaf“.

Ein nicht erholsamer Schlaf kann durch eine Vielzahl von Faktoren (Licht, Lärm, Schmerzen, Stress etc.) ausgelöst werden.

Grundsätzlich empfiehlt es sich zunächst bestimmte Maßnahmen zu ergreifen, um die Schlafhygiene zu verbessern.

Hierzu gehören folgende Maßnahmen:

 

geregelte Zubett-Gehzeiten
ruhiger Schlafplatz
gut belüftetes Schlafzimmer
keine schweren Speisen am Abend
Beruhigende Bäder (z.B. Lavendelbad)

 

Das abendliche Trinken eines Tees, dessen Bestandteile eine schlaffördernde Wirkung besitzen, kann in einigen Fällen hilfreich sein. Arzneipflanzen wie Hopfen, Baldrian und Melissenblättern sind daher oft Bestandteil von Schlaf- und Nerventees. Sie können aber auch als Monotee verwendet werden.

 

Nervöse Unruhe

Psychischer oder körperlicher Stress kann zu nervöser Unruhe führen. Nervöse Unruhe kann sich unter anderem durch folgende Symptome bemerkbar machen:

innere Unruhe, Rastlosigkeit
gesteigerte Ermüdbarkeit
reizbare Überempfindlichkeit
Konzentrationsstörungen
vermehrtes Schwitzen

 

Neben Entspannungsübungen, Bewegungstraining und autogenem Training können Zubereitungen mit Baldrianwurzel, Hopfenzapfen, Passionsblumenkraut und Melissenblättern helfen.




Letzte Aktualisierung:18.02.2010, 12:57Uhr
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