Husten/Erkältung

Erkrankungen der Atemwege treten vor allem in der kalten Jahreszeit auf. Trockene Heizungsluft und das Einatmen kalter Luft können das Ansiedeln von Viren, vor allem Rhinoviren, an den Schleimhäuten begünstigen. In Folge dessen kann es zu Entzündungen der Schleimhäute kommen. Halsschmerzen, Husten, Schnupfen und Kopfschmerzen sind die Folge. Erwachsene haben im Durchschnitt 2- bis 3mal pro Jahr eine Erkältung. Schon bei den ersten Anzeichen einer Erkältung können verschiedene pflanzliche Arzneimittel eingesetzt werden. Sie haben sich seit Jahren bei der Behandlung einer Erkältung bewährt. Sie sind gut wirksam, gut verträglich und haben ein breites Wirkspektrum.
Zu Beginn einer Erkältung können schweisstreibend wirkende Arzneipflanzen wie Lindenblüten und Holunderblüten angewendet werden. Ätherisch Öl-haltige Arzneipflanzen wie z.B. Thymian, werden wegen ihrer schleimlösenden Wirkung eingesetzt. Daneben werden aber auch schleimhaltige Arzneipflanzen wie Eibischblätter verwendet, die die entzündlich gereizten Schleimhäute beruhigen und den Hustenreiz lindern.
Bei einer Erkältung ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Hierfür eignen sich vor allem Arzneitees, da sie zum einen arzneilich wirken und zugleich für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sorgen.
Neben der medikamentösen Therapie empfiehlt es sich folgende Tipps zu berücksichtigen:
 | Gönnen Sie sich viel Ruhe und schlafen Sie ausreichend!
|  | Meiden Sie schwere Mahlzeiten und bevorzugen Sie leichte Kost mit viel Obst und Gemüse.
|  | Achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr (Tee, Obstsäfte z.B.).
|  | Sorgen Sie in beheizten Räumen für nicht zu trockene Luft. Lüften Sie regelmässig! |
Sollten jedoch nachfolgende Symptome bei Ihnen auftreten, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden:  | Keine Verbesserung des Allgemeinzustandes innerhalb einer Woche trotz Selbstmedikation
|  | Hohes Fieber
|  | Gelber Auswurf in Verbindung mit Fieber
|  | Schweres Krankheitsgefühl
|  | Gliederschmerzen
|  | Häufige Rezidive (wiederkehrende Erkrankungen) |
Letzte Aktualisierung: 15.12.2011, 16:20 Uhr |