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Zusatztipps bei Blasen- und Nierenproblemen:

 

Auf eine ausreichende Trinkmenge von mindestens 2 l Flüssigkeit pro Tag achten
Vermeidung von Unterkühlung
Anwendung von Wärme (z. B. durch Getränke).


Niere/Blase

Erkrankungen der ableitenden Harnwege gehören bei vielen Patienten zu den Tabuthemen. Das führt dazu, dass die meisten Betroffenen versuchen, ihre Symptome selbst „in den Griff zu bekommen“ (oft durch die falsche Massnahme des Nichttrinkens). Sie suchen den Arzt häufig erst dann auf, wenn die Symptomatik bereits bis zur Unerträglichkeit fortgeschritten ist.

 

Eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Erkrankungen der ableitenden Harnwege spielt die Durchspülungstherapie. Sie führt zu einer Förderung der Harnausscheidung und einer Verdünnung des Harns. Für die Durchspülungstherapie haben sich verschiedene Arzneipflanzen wie Birkenblätter, Brennesselblätter und Schachtelhalmkraut bewährt.

 

Bei Wasseransammlungen (Ödemen) infolge eingeschränkter Herz- und Nierentätigkeit ist eine Durchspülungstherapie nicht angezeigt.

Bei entzündlichen Harnwegsinfekten ist die Anwendung der Durchspülungstherapie nicht ausreichend. Neben synthetischen Arzneimitteln werden zusätzlich antibakteriell wirksame Arzneipflanzen (wie z.B. Bärentraubenblätter) angewendet.

 

Bei Erkrankungen der ableitenden Harnwege sollte auf eine reichliche Flüssigkeitszufuhr (mind. 2 Liter Flüssigkeit pro Tag) geachtet werden. Besonders geeignet sind hierfür Teezubereitungen, da sie die ausreichende Flüssigkeitszufuhr erleichtern.

 

 




Letzte Aktualisierung: 15.12.2011, 16:24 Uhr
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